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Dieses Büroküchenprojekt macht ja eigentlich Spaß, wenn da nicht die unglaublich langen
Wartezeiten auf Angebote wäre die immer dann entstehen wenn man einen Plan losschickt.
Inzwischen haben wir Angebote von mehreren Händlern von knapp sechs Küchenmöbelherstellern.
Hier ein Bruchteil davon was wir zusammen getragen haben und was per Post bei uns ankam ...
Nach dem wir Küchenblöcke ergänzt, Angebotsküchen umstrukturiert und Einbauküchen berechnen ließen,
stellten wir fest, dass es im Grunde ganz egal ist ob man eine Angebotsküche zur Berechnung heranzieht
um diese mit den benötigten Schränken zu bestücken oder ob man gleich eine Einbauküche planen
lässt - es kommt preislich immer auf das Gleiche raus. Mit heutigem Stand kann man sagen, dass
man bei einer (eigentlich) günstigen Küche (mit gleicher Holzstärke von unterschiedlichen Herstellern)
von einem Laufmeterpreis von ca. 600 EU ausgehen kann (Elektrogeräte exklusive).
Zu bemerken ist auch, dass jeder Hersteller eine gewisse Farbpalette führt.
So bieten Hersteller folgendes an (ein Beispiel) ...
Holzmaserungsfronten in 3-8 Varianten,
Matt-Fronten in 6-30 Farben
Hochglanz-Fronten in 3-8 Farben
Zur Klarstellung! Zu Farb-Fronten zählen z.B. -->
"X"-verschiedene Weiß-Töne,
"X"-verschiedene Creme-Töne,
"X"-verschiedene Holzmaserungen.
Farben bedeutet nicht, dass man hier eine Riesen Auswahl hat an solchen wie:
Dottergelb-Hochglanz, Dottergelb-Matt, Grasgrün-Hochglanz u. -Matt, Babyblau Hochglanz
(dies ist wie's aussieht sowieso eine Rarität), Flieder, helltürkis (wie TIFFANY-Türkis),
hellrosa, dunkelrosa oder gar Effektlack-Fronten.
Gängig sind Farben wie: dunkelrot, dunkelblau od. -grün, Beige-Braun-Töne, Weiß-Töne
(unzählige), Schrillorange, Gelb mit Grünstich auch Limone genant oder fälschlicherweise
auch Olive.
Nun gut - nach dieser langen Einführung in die langweilige Welt der Küchenfrontfarben
und Preisgestaltung packten wir uns heute zusammen und belagerten eine Küchenabteilung.
Eine überaus freundliche Küchenverkäuferin betreute uns bis uns gesagt wurde, dass die Fronten
für die wir uns entschieden nur für 3 Schränke verfügbar sei und für die anderen Schränke müssten
wir uns andere Fronten aussuchen. Tja, da haben wir's. Wenn man glaubt, man hat endlich alles
zusammen und kann sich die Küche mal so bestellen wird man mit nichtvorhandenen Fronten
konfrontiert. Das heißt, der Händler bietet Fronten in bestimmten Farben an, hat diese aber nicht
in den Größen die auf all seine Korpusse passt.
Ungetaner Sache wollten wir auch nicht zurück fahren so haben wir halt das genommen was es gab
damit diese Sache endlich aus der Welt ist. Das sieht nun so aus, dass wir vorhandene Farb-Fronten
zu Kästen bestellten die nicht passen damit wir diese zu recht schneidern (an Ecken und Kanten neu
furnieren od. lackieren müssen) und passend machen.
Jetzt üben wir uns in Geduld, denn die Lieferzeit beträgt für das letzte
Teil das wir erhalten (dies ist die passgenaue Arbeitsplatte) ca. 7 Wochen.
Na da haben wir ja reichlich Zeit um an Korpus und Fronten herum zu werken.
Alles der Reihe nach. Somit steht als nächster Punkt folgendes an:
a) vorhandene Küche ausräumen und jemanden finden der sich
dieser annimmt.
b) entweder abbauen oder beim Abbau behilflich sein (wir sind da nicht die
klassischen Küchenweiterdreher die mit den Händen in den Hosensäcken
herumstehen - wir packen an, wir heben, wir schleppen - wir sind fit)
c) den zwischenzeitlich besorgten Boden verlegen. Zeitgleich ...
d) Wände (bemalen, tapezieren, ... je nachdem worauf wir uns einigen).
d) Küchenaufbau
Das war ja wohl ein Meilenstein eine Küche zu bestellen.
Es geht voran.
Weitere Info folgt.
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