Es gibt viel Möglichkeiten Möbel im Internet zu kaufen. Es gibt die offenen Verkaufsplattformen wie z.B. Amazon oder ebay, Zusammenschlüsse von Händlern wie etwa Moebel.de und natürlich die einzelnen Shops der Händler. Eines haben alle gemeinsam. Man kann gemütlich von zuhause aus seine Möbel bestellen und hat so gut wie alles was es gibt zur Auswahl. Auch über Preisvergleichseiten kann man sich günstige Angebot anzeigen lassen. Nur wo kauft man sicher? Wir gehen hier mal auf zwei Einkaufmöglichkeiten etwas genauer ein. Den Shop im Internet und eBay.
In den Medien oft hochgepuscht und verschrien vom Einzelhandel sind die sogenannten Internetshops. Diese sind aber längst nicht so schlecht wie Ihr ruf. Natürlich gibt es auch hier ein paar Dinge zu beachten. Wenn Sie im Urlaub am Strand lang laufen und ein Fremder Mann sie anspricht um Ihnen für 10,-€ eine “echte“ Rolex zu verkaufen, werden sie sicher
misstrauisch sein. Im Internet ist es ähnlich. Ein Internetshop braucht oft weniger Personal, hat weniger Raumkosten und besteht oft nur aus Büro und Lagerräume. Diesen Vorteil können Internetshops natürlich nutzen, um die Ware günstiger anbieten zu können als der Einzelhandel. Doch auch die Betreiber solcher Shops haben Nebenkosten und können nicht zaubern. Wenn man also Preise vergleicht und ein Shop weicht völlig vom Normalpreis ab, sollte man auf jeden fall mal misstrauisch sein. Lohnen wird es sich in Internet zu kaufen aber allemal. Dann gibt es viele Prüfsiegel bei denen die meisten seriösen Internetshops angemeldet sind. Auch hier sollte man mal genauer hinschauen. Des weiteren sind die Zahlungsmöglichkeiten ein Zeichen von Seriosität. Ein Shop sollte die Möglichkeit bieten per Nachnahme bezahlen zu können und offizielle Partner anbieten wie z.B. eine Bank für die Finanzierung oder PayPal für den Bargeldlosen Einkauf. Wenn Sie dieses beachten, können sie sicher, bequem und günstig von zuhause aus einkaufen.
Eine weitere Möglichkeit des Einkaufes ist die Plattform eBay. Auch eBay stand oft im Mittelpunkt der Presse und wurde vom Einzelhandel kritisiert. Seit dem tut eBay alles mögliche um eine bessere Presse zu erhalten und versucht sich in allerlei Änderungen. Zum einen wurde das Bewertungssystem für Verkäufer abgeschafft. Die Verkäufer können zwar noch “bewerten“, aber nur Positiv, was wohl kaum als Bewertung angesehen werden kann. Dieses führte dazu, dass die Käufer bei eBay dem Verkäufer für einen unfreundlichen Postboten neutrale oder negative Bewertungen geben können. Mit der Abschaffung der Bewertungsmöglichkeit für Verkäufer, wurde aber auch etwas neues eingeführt. Eine detaillierte Bewertung in denen 4 Eigenschaften des Verkäufers mit einen Punktesystem von 1-5 bewertet werden kann. Gekoppelt an dieses Bewertungssystem wird der Verkäufer weiter vorne oder weiter hinten mit seinen Artikeln angezeigt. Was auf den ersten Blick wie eine vernünftige Sache erscheint, hat sich aber für ein Albtraum vieler ehrlicher Verkäufer herausgestellt. Zum einen ist es nun noch leichter für skrupellose Kunden etwas Geld zurück zu verlangen bevor diese bewerten, zum anderen machen sich manche Händler dieses zu nutze, um dem Wettbewerb los zu werden. Hierfür braucht man einfach einige Dinge unter verschiedenen Namen zu kaufen und anschließend wenig Punkte in den detaillierten Bewertungen vergeben. Den Artikel braucht man hierfür noch nicht einmal wirklich zu bezahlen. Der Verkäufer bekommt von all dem nichts mit, da diese Bewertungen geheim geschehen. Wenn man es nicht übertreibt fällt es nicht auf. Das einzige was eBay angeblich aus diesen Bewertungen heraus nimmt, ist eine positive Bewertung mit vier mal nur einem Punkt. Es reicht aber schon aus, wenn immer nur eine Eigenschaft zwei Punkte erhält. Bei einer neutralen Bewertung kann sogar überall nur ein Punkt vergeben werden ohne das eBay daran etwas ändert. Hier kann man wohl zu recht sagen, dass da jemand über das Ziel hinaus geschossen ist. Man sollte also ruhig mal wieder nach den Bewertungen schauen, denn nicht jeder gute Händler steht bei eBay vorne. Es kann also sein, das gerade der Händler der bei eBay am besten da steht sich diese Position mit unfairen Mitteln erschlichen hat. Hinzu kommt, dass eBay Verkäufer bevorzugt behandelt, die PayPal nutzen und die Ware mit kostenlosen Versand anbieten. Ob dieses rechtens ist, wird noch zu prüfen sein. Der Hintergrund ist Klar! PayPal gehört eBay und somit versucht eBay sein eigenes Tochterunternehmen zu stärken. Zum anderen verdient eBay an den Versandkosten kein Geld. Wird der Versand aber mit in den Artikelpreis eingerechnet, so klingelt auch bei eBay die Kasse. Es lohnt also um so mehr mal zu schauen, ob man sich außerhalb von eBay mit einem Händler einig wird.
Ein Fazit:
Vergleichen lohnt sich und auch bei den großen ist nicht alles Gold was glänzt. Wer mit offenen Augen durchs Internet geht kauft sicher und kann gegenüber dem Einzelhandel oft deutlich günstiger einkaufen.







