von Pinkhammer » 18.08.2011, 14:53
Hi,
sollte es sich um eine Kunsstoffnachbildung handeln, musst du zunächst herausfinden, um welchen Kunststoff es sich dabei handelt.
Grundsätzlich schwierig zu lackieren sind Bauteile aus PE und PP – also Polyethylen und Polypropylen (ggf. auf Materialstempel achten). Aber auch bei bestimmten, vor allem weicheren PVC-Mischungen (Polyvinylchlorid), kann es wegen der enthaltenen Weichmacher Haftungsschwierigkeiten geben. Aufschluss gibt hier eine Lackierprobe auf dem Probestück.
Bereits beim Einkauf des Lacks – in den meisten Fällen benötigst du auch eine Grundierung als Haft vermittler – solltest du gründlich das Kleingedruckte, besser noch das vollständige technische Merkblatt zum Produkt lesen.
Tipp: Bei "Alpina-Lacken 2in1" kann es z. B. erforderlich sein, bestimmte Kunststoffe mit "2in1-Rostschutz-Grundierung" vorzustreichen, die hier als Haftvermittler wirkt. Ein Produkt, das zwar ökologisch nicht ganz unbedenklich ist, aber bei vielen Anwendungen im Umfeld von Kunststoff lackieren eine gute Lack-Basis bildet, ist der wasserverdünnbare, epoxidharz-haltige "DurAcryl-2K-Haftgrund" von "Schöner Wohnen Farbe".
Hier noch einmal eine kleine Anleitung zum Lackieren von Kunsstoffmöbeln zur Veranschaulichung: Links sind nur für registrierte User sichtbar..
Viel Erfolg beim Lackieren!