Ledergarnitur Problem Reklamation



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Ledergarnitur Problem Reklamation

Hallo liebes Forum,
evtl. kennt sich hier jemand aus und kann mir etwas Hilfestellung geben.
Wir kauften im Sommer 2016 eine hochwertige Ledergarnitur der Firm E XXXX. Wir sahen sie bei einer Bekannten, die sie schon viele Jahre hatte und noch immer top aussah. Daher entschieden wir uns den hohen Preis dafür zu zahlen. Anfangs schien die oberste Lederschicht an einer Stelle minimal zu ribbeln, aber so minimal dass ich vom natürlichen Lederlook ausging. Im Februar diese Jahres hatten sich daraus nun größere Stellen ergeben, an verschiedenen Belastungstellen und Sitzflächen. Die oberste Schicht ribbelte (mal größer, mal kleiner und stoppte dann sodass es nicht die ganze Fläche betraf)richtig weg, darunter eine Lederschicht die je nach Lichteinfall deutlich auffällt(Farbunterschied). Daraufhin reklamierten wir ausführlich mit Bildern bei Verkäufer. Ende März kam ein Polsterer-Begutachtet im Auftrag des Verkäufers oder Herstellers. Im Besuchsbericht wurde vermerkt, dass die Auftragsposition nicht abschließend geklärt werden konnte. Der nette Herr nahm das Materialmuster mit. Im April dann ein Anruf der selben Firma, sie brauchen einen neuen Termin da ein Muster benötigt wird. Ich erklärte der Dame am Telefon das dies bereits mitgenommen worden sei und ruef auch den Verkäufer an und teilte dies mit. Der wimmelte mich dann abschließend mit dem Hinweis ab, dass ich dazu verpflichtet sei 2 Termine über mich ergehen lassen zu müssen. Gut, dann halt einen neuen Termin vereinbart für Anfang Mai. An diesem Tag rief mich der Mitarbeiter der Polsterfirma an und stimmte nochmal ab, dass er doch beim letzten Mal ein Muster mitgenommen habe und dann gar nicht kommen müsse. So, das hatte ich ja versucht zu erklären aber scheinbar stimmt die Kommunikation irgendwo nicht. Da ich aber eine neue Stelle entdeckt habe, ließ ich ihn trotzdem zu Begutachtung kommen. In diesem Besuchsbericht steht nun, dass ein Sitzbezug als Ersatzteillieferung vermerkt ist. Natürlich wird darauf hingewiesen, dass diese Firma nicht due endgültige Entscheidung treffen kann, sondern nur der Auftraggeber.
Vor zwei Tagen hatte ich immernoch keine Rückmeldung und beschwerte mich veim Verkäufer mit Fristsetzung. Dieser rief auch prompt an und sitzt in der Leitungsebene. Der weite Bericht würde ihm nicht vorliegen und er möchte sich selbst ein Bild machen und kommt am nächsten Tag. Letzendlich mochte er die Garnitur einschicken und testen lassen, ob evtl. Flüssigkeiten etc. auf das Leder gekommen sei. Dafür wird es komplett abgeholt und wir bekämen eine Leihcouch.
Kann mir hemand sagen in wie weit ich dies zulassen muss? Eigentlich möchte ich ungern für mehrere Wochen auf mein Einrichtungsgegenstand und grad das Sofa verzichten...Was passiert wenn das Sofa bei der Überprüfung beschädigt wird und der Gewährleistung abgelehnt wird? Reichen nicht zwei Besuche der Polsterfirma um meine Schuldigkeit getan zu haben und es muss dann zum Ergebnis kommen? Ich reinige die Garnitur 2Mal im Jahr mit der Herstellerpflege, verwende keinen Nagellack oder sonstiges auf der Garnitur. Ich könnte mir nicht erklären, was wir dazu beigetragen gaben so einen Schaden hervorzurufen der nicht dem üblichen Nutzungsgrad entspricht. Eine hochwertige Ledergarnitur sollte doch länger als 1 1/2 Jahre durchhalten oder? Und ein namenhafter Hersteller sollte doch in der Lage sein schneller mit Reklamationen umzugehen. Das ist ja ein totaler Kampf. 2 Jahre Gewährleistung schön und gut, aber helfen tut sie einem auch nicht wirklich, zumindest nicht in unserem Fall.
Fazza
Rang: Hocker
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